Ökologischer Landbau

Die Prozesse der Fütterung und Tierhaltung im ökologischen Landbau sind wesentlich schonender für Tiere und Umwelt und unterliegen strengeren Restriktionen als dies bei konventionell erzeugtem Fleisch der Fall ist.

Auf dieser Seite haben wir die zentralen Grundsätze der Tierhaltung im ökologischen Landbau für Sie zusammengestellt:

Futtermittel

Beim Anbau der Futtergetreide der Einsatz von chemischen Düngemittel und Pflanzenschutzmittel verboten und es wird natürlicher Pflanzenschutz eingesetzt. Zur Düngung wird im ökologischen Landbau so weit wie möglich Gülle vom eigenen Hof verwendet und auf eine Fruchtfolge gesetzt, die den Boden nicht auslaugt. Die Tiere bekommen hochwertiges Bio-Futter. Verboten ist gentechnisch verändertes Futter, synthetische Aminosäuren, Antibiotika und Leistungsförderer.

Tierhaltung

Auf einem Bio-Hof haben die Tiere mehr Platz und Auslauf als in der konventionellen Haltung.

Bio-Schweinen steht ein großzügiger Auslauf zur Verfügung, in dem sie Regen, Sonne, Wind und Gerüche wahrnehmen können. Im Stall muss Tageslicht und Frischluft herrschen. Die Tiere müssen Möglichkeiten für arttypisches Verhalten haben und die Bewegungsfreiheit darf nicht leiden. Abkneifen von Schwänzen und Zähnen unzulässig.

In der biologischen Rinderhaltung bekommen die Rinder Kleegras und Getreideschrot (statt wie in der konventionellen Haltung Maissilage und Sojaschrot) und auch eine Weideperiode ist vorgeschrieben.

Tiertransporte

Stress beim Transport zum Schlachthof muss auf ein Minimum begrenzt sein und die Tiere müssen immer an Wasser kommen. Synthetische Beruhigungsmittel oder Stimulantien sind verboten.

Schlachtung

Die Schlachtung der Tiere muss möglichst schonend vonstattengehen. Elektrische Treibhilfen sind verboten.

Ausführliche Informationen zu den EU- Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.